Angst beobachten

 

Wenn Du mehr Bewusstsein in Deinen Umgang mit Angst bekommen möchtest, kannst Du Dir einige Minuten Zeit nehmen und den folgenden Text langsam und bewusst lesen. Setze Dich dazu an einen gemütlichen Ort und spüre Satz für Satz, wie Dein Körper auf die Worte reagiert:

 

Bevor Du beginnst, sitze einige Momente bewusst still, schließe die Augen, spüre Dich sitzen, beobachte Deinen Körper und atme achtsam ein und aus!

Wie fühlst Du Deinen Körper jetzt? Nimm Dir diese Zeit, damit Du auch Veränderungen während der Übung wahrnehmen kannst!

 

Wie gehe ich mit Angst um?

 

Ich nehme Angst wahr, ich drücke sie weg.

Ich nehme Angst wahr, ich drücke sie weg.

Ich nehme Angst wahr, ich drücke sie weg.

Wenn die Angst ganz klein ist, denke ich drüber nach. Ich denke drüber nach.

Wenn ich an etwas denke, was mir Angst macht, halte ich die Angst klein.

Es zieht mich sonst sofort in die Situation.

Ich werde hineingezogen.

Ich bin nicht mehr im Hier und Jetzt sondern ich bin dort. In der Angst.

Ich will nicht hineingezogen werden.

Ich nehme so vieles wahr.

Ich nehme den Anderen war, der mir Angst macht.

Ich weiß nicht genau, ob ich meine Angst spüre oder seine Angst.

Ich spüre alles, ich spüre alles.

Die Angst kann so viel werden, dass sie mich überwältigt.

Ich drücke sie weg.

Ich drücke sie weg.

Ich halte die Angst klein, damit ich darüber nachdenken kann. Das mache ich schon lange so.

Ich habe Angst davor, die Angst zu Spüren.

Ich habe Angst vor der Angst.

Ich habe Angst vor der Angst.

Ich will mich gar nicht mit Angst beschäftigen.

Angst macht mir Angst.

Ich sage mir, dass ich keine Angst habe.

Der Körper sagt mir, das stimmt nicht.

Ich spüre die Angst.

Ich beobachte meinen Körper.

Ich beobachte, wie die Angst durch meinen Körper vibriert.

Ich erlaube der Angst, zu Sein.

Ich bin Hier. Ich atme. Ein und aus. Ein und aus.

Ich beobachte meine Angst. Ich habe viele starke Reaktionen auf Angst.

Ich kann weglaufen, erstarren, angreifen.

Ich beobachte mich.

Ich atme.

Ich bin Hier.

Ich atme.

Ich bin Hier.

Ich atme.

Ich bin ruhig.

Ich lerne, mich zu Beobachten, damit ich merke, wenn Angst sich zeigt.

Wenn ich der Angst erlaube, zu Sein, geht sie wieder weg.

Ich nehme mir Zeit.

 

Nun spüre Deinen Körper und atme bewusst.

 

Was nimmst Du in Deinem Körper wahr? Was braucht Dein Körper jetzt?

 

Mache einige Bewegungen, beuge Dich nach vorne, lasse mit der Ausatmung Spannungen aus dem Körper los, spüre, was Dein Körper noch braucht und tue das.

 

Integration: Beende die Übung damit, dass Du Dich einige Minuten gerade auf deinen Rücken legst (Shivasana) und ruhig atmest.

 

Erlaube dem Körper und Dir, Neues wahrgenommen zu haben. 

 

Sabine Goldbrunner

mail@praxis-donnerwetter.de

   0152 - 2186 5494        

Druckversion Druckversion | Sitemap
donnerwetter - meditation & coaching

Anrufen

E-Mail

Anfahrt